Lein anfängliches Konzept und der Ausgangstext haben sich doch stark verändert, geblieben ist aber der Wunsch, den animierten Text lesbar zu lassen, da ich einen Text ausgesucht habe, dessen Inhalt mir wichtig ist.

Ursprünglich wollte ich Auszug aus einem Spoken Word-Titel der amerikanischen Band “Boysetsfire” als Basis für die Typoanimation nehmen und sozusagen auf den Ton animieren. Die Animation soll aber auch ohne Sound funktionieren und wie sich schnell herausstellte ist Text sprechen eine viel fixere Sache als Text lesen. Ein animierter (aber stummer) Text, der ein angenehmes Tempo zum Lesen hat ist akustisch quälend langsam vorgelesen, da dreht man den Ton dann doch lieber ab. Bei einem Film, der einen Text laut vorließt ist es nett, den Text noch selbst synchron mitzulesen (Karaoke-artig). Ohne Ton kommt man aber nur schwerlich mit Text Lesen und Verstehen hinterher.

Hier die Möglichkeit, den Textauszug anzuhören.

Ich habe dann nochmal eine Runde gedreht und mich nach einem neuen Text umgesehen. Gefunden habe ich dann den Eingangstext zu einem Typo-Workshop von Underware aus Holland. Der Workshop fand im Juli 2004 in San Francisco statt und hieß “Shut up and listen”, was ich einen hervorragenden Titel für einen tonlosen Animationsfilm halte :) Der Text dreht sich um Design und den Beruf und das Selbstverständnis des Designers. Er wurde vorgestellt als Some facts, some thoughts, some words & some questions, er ist kurz und klar gegliedert.